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Dienstag, 20. Februar 2018

What a story, Greg!



The Disaster Artist


Hoffen, einen guten Film gemacht zu haben: Dave und James Franco
15 Jahre, nachdem sein Werk The Room die Leinwände der Welt eroberte, findet sich Kultfilmer Tommy Wiseau bei der Verleihung der Golden Globes wieder. Basierend auf Greg Sesteros Buch zu den Dreharbeiten des Klassikers hat James Franco Tommy Wiseau ein Denkmal errichtet.

Freitag, 16. Februar 2018

How come, Martin McDonagh?



Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Roll credits.
Three Billboards beginnt an dem Ort, der bald ganz Ebbing aufscheuchen wird. Nicht, weil hier ein Mädchen im Sterben vergewaltigt wurde, sondern weil ihre Mutter, Mildred, Monate später drei Werbetafeln mietet, um an sie zu erinnern – und auf Kosten des krebskranken Chief Willoughby zu provozieren. Bei dieser Voraussetzung überrascht es wenig, dass es dem Film nicht an Zynismus, Witz und Komplexität mangelt.

Samstag, 10. Februar 2018

Und wie viel Barnum steckt in dir?



Greatest Showman

Genießt den Jubel: Hugh Jackman

Im Film von Regisseur Michael Gracey über die Geschichte P.T. Barnums, der ein großes Zirkusspektakel auf die Beine stellen will, hat sich der Protagonist (Hugh Jackman) an einigen Stellen mit einem Kritiker auseinanderzusetzen. Barnum will mit seinem Spektakel die einfachen Leute faszinieren, während Mr. Bennett die Show verreißt und ihr vorwirft, oberflächlich und auf visuelle Reize konzentriert zu sein. Der Film weiß, wie und wo er sich auf dieser Skala verortet und so verwundert es im Nachhinein kaum noch, dass auf der IMDb interessanterweise positiven Publikumsbewertungen (8,0) nur verhaltene Kritiken (Metascore 48, Stand 10.02.2018) gegenüberstehen.

Mittwoch, 22. November 2017

Nolan über Dunkirk


Diesmal nur wenig Text, dafür: Ein interessantes Video, in dem Christopher Nolan darüber spricht, wie er einen letzten Film fokalisiert und strukturiert hat.

Montag, 30. Oktober 2017

Eine klare Niederlage



Goal III – Taking on the World

Etwas irreführend, eine Nebenfigur in die Mitte zu stellen. Außerdem auf dem Plakat: ? ?
Die ersten beiden Teile haben mir schon nicht besonders gut gefallen, wie ich hier und hier aufgezeigt habe. Aber als etwas naive und zu lang geratene Fußball-Werbung oder Real-Madrid-Werbung scheinen sie allgemeinhin durchaus als brauchbar anerkannt zu werden. Der dritte Teil verabschiedet sich endgültig vom Geist der Filmreihe und ist nicht nur für sich, sondern auch im Vergleich zu Teil 1 & 2 in absolut jeder Hinsicht misslungen.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Ein Werbeclip geht in die Verlängerung



Goal II – Living the Dream

Eine Fortsetzung, die da weitermacht, wo der erste Teil aufgehört hat. Und etwas länger ist.
Der erste Goal-Film endete offen, um schonmal das Sequel anzukündigen. Weder ist klar, ob der Held mit seiner Love-Interest, einer englischen Krankenschwester (Fetisch?), zusammenkommt, noch hat er den großen Erfolg im Sport gehabt – die bloße Qualifikation für die Champions League ist doch äußerst unbefriedigend für einen Spieler wie Santi. Wir wollen doch sehen, wie er Weltfußballer wird! Also muss es jetzt mit seiner Karriere vorangehen.

Montag, 16. Oktober 2017

Ein Werbeclip dauert 90 Minuten



Goal! – The Dream Begins


Fangen wir am Anfang an. Ganz am Anfang. Der erste Film der Goal-Reihe zeigt bereits von der ersten Szene an, wo’s langgehen wird: Auf die Studio Production Logos folgen Aufnahmen mit extremem Gelbstich, die fußballspielende Kinder zeigen. Der größte unter ihnen dribbelt sich durch und schießt ein Tor. Ein Coca-Cola-Logo oder dergleichen poppt leider nicht auf. Später gibt es eine Szene, die einen ehrgeizigen jungen Sportler beim Training zeigen. Isoliert man sie vom Rest, würden sie eine überzeugende Adidas-Werbung abgeben.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Der jetzt schon erfolgreichste Horrorfilm aller Zeiten



Es

Kein Film über Freud: Es
Als jemand, der auf dem Gebiet der Horrorfilme wenig Erfahrung hat, muss ich doch etwas enttäuscht zugeben, dass Es deutlich weniger furchteinflößend war, als befürchtet.